«Bassts no?»

Jä, es basst no! Und wie's no basst!

Mir Grachys wünsche allne unsere Gönner und Fründe e schöni Vooorfahsnachts-Zyt. Die kunnt beschdimmt und isch sogar scho do! Ab hütt gidds jede Mändig ab de 8de z'Obe Grachy-Sound an dr Uferschdroos im Rhyhafe. Alli Gugge und Clique dörfe ab em 17. Jänner dusse Marsch-Proobe duurefiere. E diggs Merci ans Rooothuus und ans Comité!

Meinsch basst die neu Fasnachts Blaggedde daaas Jooohr ans Revers vo Dinere Lieblings-Jagge?

S'Motto "Bassts no?" isch sehr dräffend für d'Zyt gwählt und dr Kyntschdler sait drmitt au vill zwysche de Zyyle!
D'Grachys, dörfe mit guetem Gwüsse und au vill Danggbarkeit sage: "Jä! - es passt no!" Nidd nur dr Saum und d'Noht vom Goschdüm sondern au dr Kitt im Verein und d'Verbundheit mit unsere Passive und Fründe.

Blaggedde griegsch bi jedem Grachy und uff dr Gass an ville schöne Egge und Gässli in Basel.


Bassts no?

Wenn du duesch ins Goschdym stoo,
gseesch du gly, ob daas duet goo.
S basst no, doch du merggsch, s isch knabb,
doorum nimmsch drei Kilo ab.
Also bisch du bald sowyt
noo dr glaine Faschtezyt.

Griiblig wird i jetze gly.
Daas mues s Fasnachtsfieber sy.
Zwai Joor Pause sinn seer schaad.
S letscht Joor wäär i scho baraad.
S Goschdym wäär denn ab dr Stange
au no ooni abznää gange.
Naie, fligge, mach di draa.
Leggsch dy Goschdym ändlig aa?

Bassts no, isch bim Goschdym d Froog,
drum stoosch duu halt zerscht uf d Woog.
Gold und Bijou dien di wääge.
Noohär kaasch dy Goschdym pflääge.
Wirsch du uff dr Woog ganz muff
und saisch: Ych stand nit deert druff.
No nimmsch d Kupfer, d Silber gly.
Hitte mues es buuchfrei sy.

Buuchfrei? – Loos, jetz dängg nit z vyl.
S basst am Revers allewyl.
S isch e Wurf vom guete Gstalter.
Aimool mee haisst äär Kurt Walter.
Und dr Müller präggt ganz gfrait
daas, wo iim dr Kinschtler sait.
Zur Blaggedde gits no z saage:
Die kaasch ooni abznää draage.

S Fasnachts-Comité


Blaggedde Die Plakette 2022 zeigt einen alt-gedienten Tambour-Major, dessen Bauchumfang unübersehbar und merklich während den vergangenen beiden Jahren zugenommen hat. Die Plakette setzt das nach wie vor allgegenwärtige Pandemiethema auf eine äusserst lustige und sehr fasnächtliche Art um, ohne es jedoch ins Zentrum zu rücken. Mit dem Motto „Bassts no?“ lassen sich viele Fragen verbinden, die uns seit nunmehr zwei Jahren beschäftigen. Entworfen hat die 2022er Ausgabe der Basler Gestalter Kurt Walter.
Das Comité wählte den ausserordentlich gelungenen Entwurf aus, weil Kurt Walter das Jahres-Hauptthema ohne Viren und andere negativ behaftete Symbole aufgegriffen hat. Das Kostüm war nie ein perfekt geschneidertes, sondern eher ein auf dem Estrich zusammengewürfeltes. Auf den Schultern mussten kurzerhand zwei Wurzel-Bürsten genügen. Das Oberteil eines ausgedienten Unteroffiziers hatte er vermutlich vor langer Zeit bei seinem Grossvater abgestaubt. Die angehängte WC-Rolle ist ein feiner Hinweis auf die Plakette des vergangenen Jahres und zeigt, dass die Pandemie leider nach wie vor noch nicht ausgestanden ist. Unübersehbar ist, dass sein Kostüm nicht mehr ganz seiner aktuellen Konfektions-Grösse entspricht. Die Home-Office-Pflicht und die eingeschränkte Bewegungs-Freiheit haben «angehängt» und ihre Wirkung gezeigt. Auf der goldenen Plakette sowie auf dem Bijou und dem Anhänger wird mit der Personenwaage seine unübersehbare Gewichts-Zunahme verdeutlicht.